Lange Schatten unserer Mütter

ein interdisziplinäres Projekt von Safeta Obhodjas und Petra Göbel

Der Katalog zum Projekt ist im NordPark-Verlag Wuppertal im Format DINA 3, 40 S.,
mit Texten von Dr. Jutta Höfel und  Dr. Thomas Polednitschek erschienen.

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 Ausstellungsstationen:

Preview: Mirabellgarten, Salzburg, 2014,im Rahmen von PUB ART
Forum Kunst und Architektur, Essen, 2014

Bibliothek der Bergischen Universität Wuppertal, 2015

Münster, Hilden und Wuppertal-Barmen folgen in 2016

Die Autorin hat sich in ihren Werken oft mit dem Mutter-Tochter-Verhältnis in den zugewanderten oder kulturell gemischten Familien auseinandergesetzt. Petra Göbel verfolgt das Schicksal einzelner Migrantinnen im Ruhrgebiet seit einigen Jahren. Hier spezialisierte sie sich auf den inneren Zwiespalt der jungen Frauen in der Bindung an konservative Familienstrukturen und dem Leben in einer modernen Gesellschaft. Aus dem individuellen Interesse der beiden Künstlerinnen bezüglich dieser Problematik entstand die Idee zu dem gemeinsamen Projekt „Lange Schatten unserer Mütter“, dessen Entstehung von dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW unterstützt wurde. Die Texte der Autorin basieren auf Interviews mit mehreren jungen, gut ausgebildeten Frauen und deren Müttern, die jeden Tag viele Grenzen zwischen den Kulturen überwinden müssen. Die Fotografin hat die Gesprächspartnerinnen porträtiert, und danach die Texte und die Fotos vereint. Das Ergebnis ist eine Ausstellung, in der sich ein Stück der künstlerisch überarbeiteten Realität unserer Gesellschaft widerspiegelt.

 

Ausstellung: 28.9. – 22.10.2014
Zur Finissage eine Theaterperformance Soraya Sala  am 22.10.14 um 20 Uhr

Bilder von der Eröffnung in Essen:

 

schatten zwei frauen

 

ayla mutter kl sw

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NRW MFKJKS RGB 

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